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Der Shiitake Pilz

Der Shiitake  ist ein in Ostasien beheimateter Speisepilz, der in vielen ostasiatischen Ländern angebaut und verzehrt wird. Er wird in einigen Formen der traditionellen Medizin als Heilpilz verwendet.

Herkunft des Namens Shitake

Der japanische Name des Pilzes Shiitake (椎茸) setzt sich zusammen aus Shii (椎, shī, Castanopsis) für den Baum Castanopsis cuspidata, der die toten Stämme liefert, auf denen er typischerweise gezüchtet wird und Take (茸, „Pilz“). Der spezifische Beiname edodes ist das lateinische Wort für „essbar“. Er wird auch allgemein als „Sägezahn-Eichenpilz“, „Schwarzwälder Pilz“, „Schwarzpilz“, „Goldener Eichenpilz“ oder „Eichenholzpilz“ bezeichnet.

Lebensraum und Verbreitung der Shitake

Shiitake wachsen in Gruppen auf dem verrottenden Holz von Laubbäumen, insbesondere Shii, Kastanie, Eiche, Ahorn, Buche, Sweetgum, Pappel, Hainbuche, Eisenholz, Maulbeere und Chinquapin. Seine natürliche Verbreitung umfasst warme und feuchte Klimazonen in Südostasien.

Geschichte des Anbaus

Die frühesten schriftlichen Aufzeichnungen über den Shiitake-Anbau finden sich in den Aufzeichnungen des Landkreises Longquan, die He Zhan im Jahr 1209 während der Han-Dynastie in China zusammengestellt hat. Die 185 Wörter umfassende Beschreibung des Anbaus wurde später viele Male mit Querverweisen versehen und schließlich in einem Buch eines japanischen Gartenbauers Satō Chūryō im Jahr 1796 zusammengefasst. Dem ersten Buch über den Shiitake-Anbau in Japan.

Die Japaner kultivierten den Pilz, indem sie Shii-Bäume mit Äxten schnitten. Sie legten sie anschließend an die Stämme der Bäume, wo bereits Shiitake wuchsen oder die Shiitake-Sporen enthielten. Vor 1982 konnte die Sorte dieser Pilze auf den Japanischen Inseln nur an traditionellen Standorten nach alten Methoden angebaut werden.

Shiitake-Pilze werden heute weltweit in großem Umfang angebaut. Sie tragen etwa 25 % der jährlichen Gesamtproduktion von Pilzen bei. Kommerziell werden sie normalerweise unter Bedingungen gezüchtet, die ihrer natürlichen Umgebung ähnlich sind. Das heißt entweder auf künstlichem Substrat oder auf Hartholzstämmen, wie z. B. Eiche.